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Johannes Lehrner in Kaschau

Laterndluhr "Joh. Lehrner in Kaschau 1826" Laterndluhr "Joh. Lehrner in Kaschau 1826" Laterndluhr "Joh. Lehrner in Kaschau 1826"Laterndluhr "Joh. Lehrner in Kaschau 1826"

SEKUNDENREGULATOR mit Zentralsekunde, signiert und datiert: „Joh. Lehrner in Kaschau 1826“ - Kaschau 1826

Länge: 152 cm

Gehäuse: Mahagoni auf Weichholz furniert mit Ahornadern. Feuervergoldetes guillochiertes und graviertes Ziffernblatt, 4/4tel Schlag mit einem Gewicht und schwenkbarem Hammer der auf zwei Tonfedern schlägt, die Räderwerke für Geh- und Schlagwerk sind unter dem Ziffernblatt auf der Platine in Kloben gebaut. Die Lager sind mit Stahldeckplättchen versehen. Die Walzen ragen aus der Rückseite des Werkes und sind in kräftigen Kloben gelagert. Die Lager des Graham-Ankers sind mit Mikrometerschrauben verstellbar. Die Schlagwerks-Katraktur ist auf der Rückseite der Platine angebracht. Schlagwerk mit doppeltem Flaschenzug. Mikrometerschlitten zur Eingriffsverstellung. Schneidegelagertes Sekundenpendel aus Stahl, ovales und rundes Gewicht für das Gehwerk, Werkaufhängung in Segmenten einer Holztrommel. Schlagstempel „LEHRNER“ auf Tonfederträger und Platine, Gangdauer 8 Tage

Johannes Lehrner (in Kaschau): um 1791 Zistersdorf (A)- 6.1.1867 Kaschau (SK) Urbs-gyar 318, 1813 Meister (Arbeiten im Technischen Museum Kaschau), 1857 Besitzer des Hauses und Werkstatt im III. Bezirk, Fabrikengasse 318, 1842 erhielt er auf der ersten ungarischen Gewerbsausstellung in Pesth eine bronzene Medaille für eine Monatsuhr. Er baute zwischen 1820 und 1830 Präzisionsuhren mit langer Gangdauer und glasverkapselten Werken.

 

 

 

Laterndluhr "Joh. Lehrner in Kaschau 1826" Laterndluhr "Joh. Lehrner in Kaschau 1826" Laterndluhr "Joh. Lehrner in Kaschau 1826"Laterndluhr "Joh. Lehrner in Kaschau 1826"

Bodenstanduhr, signiert „Lehrner Kassán" - Kaschau, um 1820

Höhe: 201 cm

Nußholzgehäuse auf Weichholz furniert, Emailziffernblatt mit exzentrischem Gewichtsaufzug und fein guillochierter breiter feuervergoldeter Lünette, verdeckt ablaufendes Bleigewicht, Sekundenpendel aus Stahl mit großer Messinglinse, Schlagstempel „LEHRNER“ auf der Werkbefestigung, zweiseitig glasverkapseltes Präzisionswerk mit Grahamgang und großem Bodenrad, Lager mit Stahldeckplättchen, Schneidependelaufhängung, Walze ragt aus der Rückwand, Mikrometerschlitten zur Eingriffsverstellung, Werkbefestigung mittels Bayonett-Verschluss, Innenliegende große Stellschrauben, Kontragesperr, Gangdauer 9 Monate.

Johannes Lehrner in Kaschau (Oberungarn): Meister 1813, stammte aus Griserdorf in Österreich, verwendet den Schlagstempel „LEHRNER“, baute zwischen 1820 und 1830 Präzisionsuhren mit langer Gangdauer und glasverkapselten Werken sowie Sonderwerkkonstruktionen.